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Speed Hiking – eine neue Trendsportart?

 

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„Speed-Hiking“ nennt sich eine neue Sportart aus den USA, die das Potential besitzt, auch in Deutschland in Mode zu geraten. Seit 3-4 Jahren finden sich die ersten Freunde des Sports in unserem Land.

Streng genommen ist „Speed-Hiking“ nichts anderes als zügiges Wandern, das teilweise mit Stöcken ausgeführt wird. Es werden bereits spezielle Schuhe für diesen Sport produziert, die eine Mischung aus Wanderschuhen und Laufschuhen darstellen.

Im Gegensatz zum Nordic Walking ist die neue Sportart aus Amerika schneller und sportlicher. Ersteres eignet sich vor allem für ältere oder dickere Menschen, die bei möglichst minimaler Belastung für Knochen und Sehnen zurück in ein sportlich aktives Leben finden wollen. „Speed-Hiking“ hingegen, auch wenn das Tempo selbstverständlich variiert werden kann, richtet sich an Personen, denen es zu langweilig und zu wenig fordernd ist, Nordic Walking zu machen.

Dennoch kombiniert die neue Sportart die Intensität des schnellen Laufens mit den Trainingseffekten und der Sicherheit der Stöcke. Die Stöcke trainieren also den ganzen Körper und bieten Halt auf steinigen oder steilen Wegen, denn „Speed-Hiking“ ist ein Sport für das Gelände oder die Berge. Im Gegensatz zum herkömmlichen Wandern kommt man deutlich schneller vorwärts, da nicht die ganze Kraft mit den Beinen erzeugt werden muss. Gerade beim Aufstieg unterstützen die Stöcke die Arbeit der Beinmuskulatur.

Wanderer, die auf steilen und gefährlichen Wegen unterwegs sind, setzen schon seit langem Stöcke ein. Bergauf kann ein Teil der benötigten Kraft der Beine durch den Oberkörper erzeugt werden und man ist im besten Falle schneller und entspannter unterwegs. Beim Gang bergab sind die Stücke zur Gewichtsverlagerung zu gebrauchen und schonen die Knie. Dennoch sollte man nicht sofort anfangen, in übertrieben schnellem Tempo Berge hinauf und hinunter zu wandern. Es gehört schon eine gewisse Fitness und Erfahrung zum „Speed-Hiking“, da sonst wie bei jeder Sportart körperliche Überlastungen auftreten können. Wenn man langsam und bedacht anfängt, ist das Verletzungsrisiko jedoch gering.

Eine spezielle Ausrüstung erleichtert das Training: Spezielle Schuhe für die neue Sportart sind gekennzeichnet durch rutschfeste Sohlen und grobe Profile, damit der Sportler sowohl auf nassem Fels als auch auf anderen Untergründen Halt hat. Der Einsatz der Stöcke ist nicht unbedingt notwendig. Es gibt auch gute Bergsteiger, die sich generell gegen Stöcke zum wandern aussprechen. Es lohnt sich auch für gut trainierte Läufer und Sportler, „Speed-Hiking“ auszuprobieren, denn flott gewanderte Aufstiege sind eine ganz neue Herausforderung.

Die richtige Schuhe für alle Outdoorsportarten findet man übrigens hier.