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Welche Wanderschuhe sind für Wanderungen im warmen Mittelmeer-Klima sinnvoll?

 

wandern-mittelmeerDas wichtigste Kriterium beim Kauf eines Wanderschuhs ist die Sitzfestigkeit, diese kann durch mehrere unterschiedliche Kategorien beeinflusst werden. Ein nicht festsitzender Wanderschuh, erzeugt Reibungen und verursacht Schmerzen. So ist es ratsam, dann Abstand von dem jeweiligen Schuhwerk zu nehmen.

Es bietet sich die Möglichkeit einer fachkundigen Beratung in einem Outdoor Shop. Hier hat man den Vorteil, den jeweiligen Schuh sofort anprobieren zu können und bekommt zudem nützlich Tipps und Hinweise zur Beschaffenheit und Funktion. Eine lohnenswerte Alternative bietet das World Wide Web. Hier findet man in zahlreichen Online Shops ein breites Angebot unterschiedlicher Wanderschuhe. I

n ausführlichen Produktbeschreibungen und Größentabellen erfährt man das Wichtigste rund um den Wanderschuh und kann so in aller Ruhe Informationen sammeln und den passenden Wanderschuh auswählen. Im Anschluss kann man durch einige Klicks das gewünschte Produkt bestellen und es wird bis vor die Haustür geliefert. Die Zahlung erfolgt meist problemlos und unkompliziert durch PayPal, Kreditkarte oder Bankeinzug. So wird durch einen online Preisvergleich eine komprimierte Übersicht über die bekannten Marken geboten und das eine oder andere Schnäppchen ist möglich.

Sollte man einen Wanderschuh für ein spezielles Klima oder gewisse Eigenschaft eines Einsatzgebietes benötigen, müssen einige Faktoren bedacht werden. So wird ein schwerer Bergstiefel wohl kaum die nötige Leichtigkeit für lange Wanderungen in warmen Regionen besitzen. Dieser Wanderschuh ist zum Beispiel für Wanderungen in Schnee und Kälte gedacht und nicht für Einsätze in warmem Mittelmeer-Klima.

Was ist wichtig bei der Auswahl des Wanderschuhs?

  1. Bei der Auswahl wird vor allen Dingen auf das Klima geachtet, zudem sollte man die Länge und Schwierigkeit einer möglichen Wanderung bedenken und die Erfahrung und Trittsicherheit, die der Wanderer oder Outdoor Begeisterte selbst mitbringt.
  2. Ist man auf der Suche nach einem Allrounder, der sowohl in warmen wie auch in kälteren Gefilden zum Einsatz kommen kann, sollte ein einfacher Lederschuh ausgewählt werden. Bei Kälte und Schnee können zusätzliche Strümpfe für die nötige Wärme sorgen. Es wird auf die Pflege eines Lederschuhs hingewiesen, denn dieser sollte regelmäßig gereinigt und mit einem speziellen Pflegemittel behandelt werden.
  3. In einem weiteren Schritt wird das passende Material des Wanderschuhs ausgewählt. So sind die beiden geläufigsten Materialien Textil oder Leder. Leder verleiht dem Fuß die nötige Festigkeit und ist dabei sehr atmungsaktiv. Deshalb eignet sich der Lederschuh auch für Einsatzgebiete in warmem Mittelmeer-Klima, da Leder auch kühlende Funktion besitzt. Die imprägnierte Außenwand des Schuhs lässt dazu kein Wasser ins Innere und passt sich dem Fuß ergonomisch und flexibel an.
  4. Textil sollte bei viel Nässe zum Einsatz kommen, da es zum einen sehr leicht ist und zum anderen durch das geringe Gewicht schnell trocknet. Der leichte Textilschuh beschwert den Fuß nicht unnötig und wird bei Wanderungen auf ebenen Wegen empfohlen, zudem überwiegen beim Textilschuh die modischen Aspekte, wohingegen beim Lederschuh die Praktikabilität im Vordergrund steht.
  5. mammut-wanderschuhDer City- oder Outdoorschuh ist der leichteste Wanderschuh und eignet sich für einfache, kurze Wanderungen. Sportlich leicht und bequem kommt dieser Schuh zum Teil auch im Alltag zum Einsatz.
  6. Hiking- und Walkingschuhe werden bei leichten Walkingtouren mit wenig Gepäck empfohlen.
  7. Wander- beziehungsweise Treckingstiefel sollten bei langen Touren mit schwerem Gepäck zum Eisatz kommen.
  8. Bei Gebirgstouren in schwierigen Gebieten sollt man zu alpinen Bergstiefeln greifen. Der gut sitzende Wanderschuh wird so je nach Einsatzgebiet maßgeblich zum Gelingen einer Wanderung oder Expedition beitragen.

Unterschiede zwischen Bergsteigen und Wandern

 

Bergsteigen und Wandern, sind beides Beschäftigungen für Naturliebhaber, die durch Bewegung an der frischen Luft, dem Alltagsstess entfliehen möchten.

  • Die Hauptunterschiede dieser beiden Freizeitaktivitäten sind jedoch beachtlich. Der ausschlaggäbendste und entscheidenste Unterschied ist die benötigte Leistungsfähigkeit, körperliche Verfassung und Ausdauer der Sportler. Während beim Wandern der physische Zustand nicht sonderlich relevant ist, muss ein Bergsteiger, durch ein langwieriges und konstantes Training, eine bestimmte Anpassungsfähigkeit, an die verschiedenen Leistungsklassen der Touren, erreichen.
  • Auch die psychischen Anforderungen der beiden Sportarten sind sehr verschieden. Zwar benötigt das Wandern, wie jeder Sport, einen gewissen Grad an Disziplin und Konzentration, jedoch erreicht es nie solch einen mentalen heiklen Punkt, wie es beim Bergsteigen nicht selten vorkommt. Fels-, Firn- und Eis- Abschnitte sind oft gefährlich und erfordern Erfahrung und technisches Können.
  • Bergsteigen ist auch im materiellen Sinne deutlich aufwändiger als Wandern. Die Ausrüstung ist von enormer Wichtigkeit. Beim profesionellen Bergsteigen sind u.a. Kletter-, Abseil-, Eis- Passagen zu überwinden, wofür man mit dem richtigen Sicherungsmaterial ausgestattet sein muss. Beim Wandern hingegen ist ein Rucksack mit Verpflegung und entspechendes Schuhwerk volkommen ausreichend.
  • Wandern ist also in seiner Durchführung eifacher, dabei ist es nicht nötig Touren langfristig zu planen oder erfahrene Führer zu organisieren; man kann spontaner und unabhängiger sein als Bergsteiger. Natürlich kann auch Wandern, wenn man es auf extremere Art und Weise betreibt, sehr anstrengend und anspruchsvoll sein.
  • Es ist zu beachten dass Wandern und Bergsteigen hier als allgemeine Begriffe definiert werden, diese sich jedoch wiederum in verschiedene Arten spalten können wie Weitwandern, Fernwandern, Sportwandern oder Bergwandern, Alpines Klettern, in Hochtouren, Höhenbergsteigen, Expeditionsbergsteigen, Eisklettern, usw..
    Dank seiner Einfachheit, die trotzdem ein sehr hohes mentales wie physisches Wohlbefinden fördert, besitzt das Wandern bei einer grossen Bandbreite von Anhängern, Beliebtheit.
  • Wer sich also körperlich und seelisch (noch) nicht fit genug für den extremeren Bergsport, wie das Bergsteigen, fühlt, kann im Wandern seinen persönlichen Leistungsgrad ausschöpfen und steigern.
  • Das herkömmliche Wandern ist, ohne Zweifel, anders als das Bergsteigen, eine Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie.
  • Übrigens, für das Wandern benutzt man Wanderschuhe oder Leichtwanderschuhe, für Bergsteigen benötigt man Bergstiefel oder Alpinstiefel und dazwischen gibt es noch das Trekking mit Trekkingschuhen oder Trekkingstiefeln.

Welche Wanderstiefel nimmt man für mehrtägige Hüttenwanderungen?

 

Wenn die nächste Wanderung schon geplant ist, darf eines in keine Falle fehlen. Die richtigen Wanderstiefel.
Die Auswahl von gängigen Wanderstiefeln und Bergsteiger Schuhen, ist bekanntlich sehr riesig. Man wird überall von Angeboten nur so überrollt. Jeder Anbieter verspricht einem gute und zuverlässige Wanderstiefel. Aber längst nicht alle Wanderstiefel halten dieses Versprechen. Gerade in Discountern und Billig-Schuhläden, findet manhäufig Wanderstiefel von minderwertiger Qualität. Diese sollte man in jedem Falle meiden.

hüttenwanderungBillige und schlecht verarbeitete Wanderstiefel, können Ihnen Ihren Spaß an Wanderung sehr schnell nehmen. Zum einen kann es sein, dass das Material schon nach kurzer Zeit aufgibt, oder man läuft sich sehr schnell, schwere und unangenehme Blasen. Wenn man einmal eine Blase hat, dann ist das Wandern schon so gut wie gelaufen.
Aber nicht nur Blasen und Materialschäden sind die Folge von billigen Wanderstiefeln, sondern es können auf Dauer noch viel schwerer und erheblich schlimmere Fußverletzungen folgen. Achten Sie daher bei dem Kauf von Wanderstiefeln nicht auf jeden Euro, sondern suchen Sie lieber ein passendes Fachgeschäft, für Schuhe und Wanderbekleidung auf. Lassen Sie sich dort in jedem Falle nochmals beraten, um sicher zu gehen, dass Sie die richtigen Schuhe, speziell an Ihre Bedürfnisse angepasst, erhalten. Meiden Sie deswegen, wie auch oben schon beschrieben, billige und nicht fachspezifische Schuhläden. Ohne eine kompetente Beratung, erhalten Sie in der Regel, auch keine zuverlässigen Wanderstiefel.

Worauf sollte man also achten?

Bei dem Kauf von guten Wanderstiefeln, gibt es wie schon gesagt, einige Dinge worauf Sie achten sollten. Zu erst einmal müssen Sie sich klar werden, für welche Art von Wanderungen Sie die Stiefel brauche. Wenn Sie Wanderstiefel für eine mehrtägige Hüttenwanderung benötigen, gibt es um so mehr zu beachten.

Für die mehrtägige Hüttenwanderungen, braucht extrem belastbare Wanderstiefel. Welche auch nicht nach langen Belastungen, in der Standfestigkeit nachgeben. Die Stiefel sollten in jeder Situation, Ihrem Fuß guten Halt bieten und ihn gut stützen. Gerade die Passform spielt dabei eine erhebliche Rolle.

Der Wanderstiefel für mehrtägige Hüttenwanderungen muss gut und vor allen angenehm sitzen. Er darf weder ein Stück zu groß oder zu klein sein. Wenn Sie in dem Stiefel beim laufen hin und her rutschen, ist der Wanderstiefel auf alle Fälle ungeeignet für Sie. Ein Stiefel der nicht richtig passt, wird das Wandern für Sie schon nach wenigen Tagen, zur einer absoluten Qual machen. Sie werden schon nach wenigen Kilometern, eheliche Schmerzen und andere Beschwerden mit sich rum tragen. Daher ist bei dem Kauf von Wanderstiefeln für mehrtägige Touren, besonders auf die Passform und die Größe zu achten.

Außer der Größe, spielt natürlich auch das Material, noch eine sehr große Rolle. Sie sollten auf ein belastbares Material Ihrer Schuhe achten. Am besten eignen sich Stiefel aus Leder in Verbindung mit Stoff. Dies gibt Ihrem Fuß die nötige Stabilität, sowohl als auch den nötigen Halt. Firmen wie Meindl oder auch Adidas, bieten eine Auswahl an solcher Wanderstiefel an. Diese sind von äußerst hohe Qualität und Zuverlässigkeit. es gibt aber natürlich auch noch weiter andere Marken, welche geeignete Stiefel anbieten.

P.S. Übrigens solche Stiefel sind fürs Wandern immer ungeeignet, das dürfte wohl klar sein.

Wandern mit Kindern – das ist zu beachten

 

Wanderlust

wandern-mit-kindernNur wenig andere Familienaktivitäten sind so schön und abwechslungsreich wie eine gemeinsame Wanderung. Es bietet jeder Familie eine unglaublich wertvolle Gelegenheit in einer erfrischenden Umgebung viel Zeit miteinander zu verbringen. Es ist ein Erlebnis für die Kleinen – und auch die Großen werden die eine oder andere Überraschung erleben. Damit diese aber angenehme und lustige Überraschungen sind, müssen die Eltern von Beginn an ein paar Kleinigkeiten beachten und dementsprechende Maßnahmen treffen.
Eine Familie mit Kindern muss speziell beim Wandern in den Bergen unbedingt darauf achten, dass keine gefährlichen Abschnitte entlang des Wanderweges vorkommen. Vergisst man darauf, kann es passieren, dass nur ein kurzes Wegstück die Familie möglicherweise dazu zwingt umzukehren. Und selbst wenn sich die Eltern dazu entschließen weiterzugehen und die Kinder an der Hand zu nehmen oder gar durch Seile abzusichern, so ist die Gemütlichkeit und Entspannung beim Wandern unnötig gestört. Ein bisschen Vorausplanung diesbezüglich kann im wahrsten Sinne des Wortes den Tag retten.

Ein gutes Schuhwerk und Regenschutz sind wesentliche Dinge – besonders für die Kinder. Nasse Füße oder drückende Schuhe sind selbst für Erwachsene unangenehm, aber für Kinder kann dann das Wandern zu einem wahren Albtraum werden. Und wenn einer der Kleinen leidet, leidet die ganze Familie mit. Auch hier gilt es sich im Vorhinein gut zu überlegen, ob man alles dabei hat – vollständig ausgerüstet zu sein um den Kindern einen schönen Wandertag garantieren zu können.

Was für die Großen eher zweitrangig erscheint, hat oft bei den Kleinen Priorität Nummer Eins. Eltern können ihren Kindern eine richtige Freude bereiten, wenn sie von Anfang an den kleinen Dingen große Aufmerksamkeit schenken. Es spielt eine immens große Rolle, ob die Wanderung 2 Stunden oder 3 Stunden dauern wird, wann und wieviele Pausen eingeplant sind, ob es bergauf oder bergab geht, und – das ist vielleicht sogar das Wichtigste überhaupt – ob genügend Jause eingepackt ist. Ein hungriger Magen lässt sich nur müßig zum Weitergehen überreden. Ein paar – eventuell nicht so alltägliche – Kleinigkeiten im Rucksack lassen die ganze Sache dann schon etwas anders aussehen.

Und da war auch schon das nächste Schlagwort: Rucksack!

Ein kleiner Rucksack für die Kinder, in der sie die eigene Jause tragen und Platz haben für all die interessanten Dinge, die sie unterwegs sehen und mitnehmen möchten. Die Kleinen nehmen so den Eltern buchstäblich eine Last ab – und das Abenteuer kann beginnen.

Deutsche Wandern am liebsten organisiert in Vereinen und Verbänden – was gibt es alles?

 

Ein kluger Mensch hat einmal gesagt: Viel wandern macht bewandert.

Aus dieser Erkenntnis heraus wurde bereits 1864 mit dem Badischen Schwarzwaldverein der erste deutsche Mittelgebirgsverein für Wanderer gegründet. Dem organisierten Wandern ist es zu verdanken, dass den wanderlustigen Menschen bald nützliche Hilfsmittel an die Hand gegeben wurden. Wanderwege wurden angelegt, Wegweiser errichtet, Schutzhütten erbaut und Wanderkarten gedruckt.

Durch den WaldIn anderen deutschen Mittelgebirgsregionen entstanden ähnliche Vereine. Knapp 20 Jahre später wurde in Fulda der Deutsche Wanderverband ins Leben gerufen wurde, der bis heute der Dachverband aller deutschen Gebirgs- und Wandervereinen ist. Aktuell sind in dem Verband circa 600.000 Mitglieder organisiert, die wiederum in 57 Gebietsvereine gegliedert sind. Die Mitglieder können sich den Wander-Fitness-Pass und das Deutsche Wanderabzeichen erlaufen.

Das gemeinsame Naturerlebnis in der Gruppe steht auch heute noch an erster Stelle für zahlreiche deutsche Wanderer. Dabei sind die Arten des Wanderns in den letzten Jahren vielfältiger geworden. Nordic-Walking oder Wandern mit Schneeschuhen sind Beispiele für moderne Varianten der Naturerkundung.

Eine traditionsreiche Anlaufstelle für Wanderer sind die Naturfreunde Deutschland, deren Gründung auf das Jahr 1893 zurückreicht. In 3500 Ortsgruppen sind rund 600.000 Naturfreunde organisiert.

Eine Bundesfachgruppe Wandern kümmert ich speziell um die Belange der Wanderer. Vor Ort stehen bei diesem Verein, der für sanften Tourismus eintritt, ausgebildete Wanderführer zur Verfügung. Die Wanderführerausbildung orientiert sich an den Richtlinien des Deutschen Olympischen Sportbundes (DSOB). 450 Naturfreundehäuser bieten den Wanderern Einkehr und eine Übernachtungsmöglichkeit.

Interessant für Wanderfreunde dürften auch die Möglichkeiten sein, die Naturschutzverbände wie NABU und BUND anbieten. Hier findet man verschiedene Reiseangebote mit integrierten Wanderungen. Freunde der Alpen und des Bergwandern haben im Deutschen Alpenverein den idealen Partner. Die größte Bergsteigervereinigung der Welt ist in 354 eigenständige Vereine aufgeteilt und praktisch in ganz Deutschland präsent. Bergwanderer finden in 332 Alpenvereinshütten Schutz.

Darüber hinaus existieren zahlreiche regionale Vereine und Verbände wie beispielsweise der Odenwaldclub, die sich neben dem Schutz der Natur auch dem Wandern verpflichtet fühlen. Oftmals haben auch Sportvereine eine eigene Wanderabteilung.

Übrigens, gute Wanderschuhe gibt es hier: http://www.wanderschuhe.eu