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Welche Wanderschuhe sind für Wanderungen im warmen Mittelmeer-Klima sinnvoll?

 

wandern-mittelmeerDas wichtigste Kriterium beim Kauf eines Wanderschuhs ist die Sitzfestigkeit, diese kann durch mehrere unterschiedliche Kategorien beeinflusst werden. Ein nicht festsitzender Wanderschuh, erzeugt Reibungen und verursacht Schmerzen. So ist es ratsam, dann Abstand von dem jeweiligen Schuhwerk zu nehmen.

Es bietet sich die Möglichkeit einer fachkundigen Beratung in einem Outdoor Shop. Hier hat man den Vorteil, den jeweiligen Schuh sofort anprobieren zu können und bekommt zudem nützlich Tipps und Hinweise zur Beschaffenheit und Funktion. Eine lohnenswerte Alternative bietet das World Wide Web. Hier findet man in zahlreichen Online Shops ein breites Angebot unterschiedlicher Wanderschuhe. I

n ausführlichen Produktbeschreibungen und Größentabellen erfährt man das Wichtigste rund um den Wanderschuh und kann so in aller Ruhe Informationen sammeln und den passenden Wanderschuh auswählen. Im Anschluss kann man durch einige Klicks das gewünschte Produkt bestellen und es wird bis vor die Haustür geliefert. Die Zahlung erfolgt meist problemlos und unkompliziert durch PayPal, Kreditkarte oder Bankeinzug. So wird durch einen online Preisvergleich eine komprimierte Übersicht über die bekannten Marken geboten und das eine oder andere Schnäppchen ist möglich.

Sollte man einen Wanderschuh für ein spezielles Klima oder gewisse Eigenschaft eines Einsatzgebietes benötigen, müssen einige Faktoren bedacht werden. So wird ein schwerer Bergstiefel wohl kaum die nötige Leichtigkeit für lange Wanderungen in warmen Regionen besitzen. Dieser Wanderschuh ist zum Beispiel für Wanderungen in Schnee und Kälte gedacht und nicht für Einsätze in warmem Mittelmeer-Klima.

Was ist wichtig bei der Auswahl des Wanderschuhs?

  1. Bei der Auswahl wird vor allen Dingen auf das Klima geachtet, zudem sollte man die Länge und Schwierigkeit einer möglichen Wanderung bedenken und die Erfahrung und Trittsicherheit, die der Wanderer oder Outdoor Begeisterte selbst mitbringt.
  2. Ist man auf der Suche nach einem Allrounder, der sowohl in warmen wie auch in kälteren Gefilden zum Einsatz kommen kann, sollte ein einfacher Lederschuh ausgewählt werden. Bei Kälte und Schnee können zusätzliche Strümpfe für die nötige Wärme sorgen. Es wird auf die Pflege eines Lederschuhs hingewiesen, denn dieser sollte regelmäßig gereinigt und mit einem speziellen Pflegemittel behandelt werden.
  3. In einem weiteren Schritt wird das passende Material des Wanderschuhs ausgewählt. So sind die beiden geläufigsten Materialien Textil oder Leder. Leder verleiht dem Fuß die nötige Festigkeit und ist dabei sehr atmungsaktiv. Deshalb eignet sich der Lederschuh auch für Einsatzgebiete in warmem Mittelmeer-Klima, da Leder auch kühlende Funktion besitzt. Die imprägnierte Außenwand des Schuhs lässt dazu kein Wasser ins Innere und passt sich dem Fuß ergonomisch und flexibel an.
  4. Textil sollte bei viel Nässe zum Einsatz kommen, da es zum einen sehr leicht ist und zum anderen durch das geringe Gewicht schnell trocknet. Der leichte Textilschuh beschwert den Fuß nicht unnötig und wird bei Wanderungen auf ebenen Wegen empfohlen, zudem überwiegen beim Textilschuh die modischen Aspekte, wohingegen beim Lederschuh die Praktikabilität im Vordergrund steht.
  5. mammut-wanderschuhDer City- oder Outdoorschuh ist der leichteste Wanderschuh und eignet sich für einfache, kurze Wanderungen. Sportlich leicht und bequem kommt dieser Schuh zum Teil auch im Alltag zum Einsatz.
  6. Hiking- und Walkingschuhe werden bei leichten Walkingtouren mit wenig Gepäck empfohlen.
  7. Wander- beziehungsweise Treckingstiefel sollten bei langen Touren mit schwerem Gepäck zum Eisatz kommen.
  8. Bei Gebirgstouren in schwierigen Gebieten sollt man zu alpinen Bergstiefeln greifen. Der gut sitzende Wanderschuh wird so je nach Einsatzgebiet maßgeblich zum Gelingen einer Wanderung oder Expedition beitragen.

Wandern mit festem Basislager

 

Das Wandern gehört für viele Menschen zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen überhaupt. Menschen jeden Alters machen sich Jahr für Jahr und auch zu allen Jahreszeiten auf den unterschiedlichsten Wanderwegen auf, um Land und Leute zu erkunden. Das Wandern ist nicht nur eine sportliche Betätigung und gut für den Geist und den Körper – es ist auch ausgesprochen unterhaltsam und bringt einem einen bestimmten Landstrich sowie die Kultur vor Ort wesentlich näher, als eine Reise mit vierrädrigen Fortbewegungsmitteln. Das Wandern hat eine sehr alte und lange Tradition und ist vor allem in europäischen Ländern seit Jahrhunderten die Art des Reisens, die von Philosophen, Dichtern, Denkern und Künstlern sowie Pilgern auf unterschiedlichen Wegen praktiziert wurde. Es gibt zahlreiche alte Wanderwege, die man in der entsprechenden Literatur und Reiseführern ausfindig machen kann. Doch werden auch immer wider neue Wege entdeckt.

Wer einen Wanderurlaub verbringen möchte, hat unterschiedliche Möglichkeiten sich auf den Weg zu machen. Man kann mit dem Rucksack und dem Zelt auf dem Rücken durchs Land streifen und sich sein Nachtlager an entsprechenden Punkten ausrichten. Ebenso kann man in Jugendherbergen oder in kleinen bezahlbaren Pension halt machen und dort einzukehren. Wer es etwas bequemer mag und nach den Tageswanderungen immer an den gleichen Ort zurückkehren möchte, sollte sich ein Ferienhaus als Basislager einrichten. Von dort aus kann man dann auf unterschiedlichem Wegen und bei Tagesmärschen die Region erkunden. Am Abend wartet dann ein kuscheliges Bett und ein gutes Essen in den vorübergehend gemieteten heimischen vier Wänden. Vor allem für Familien, die mit Kindern unterwegs sind, sind Ferienhäuser die beste und stressfreiste Alternative. Die Preise für Ferienhäuser in ausgewiesenen Wanderregionen sind durchaus bezahlbar. Im Netz findet man Adressen, angrenzende Wanderwege sowie die richtigen Ansprechpartner vor Ort.

Egal, ob in Deutschland, in Europa oder auf anderen Kontinenten – ausgewiesene Wanderrouten gibt es überall. Man kann sich ganz allein auf den Weg machen oder als Paar, oder aber auch in einer Gruppe mit Gleichgesinnten. Man kann eine ganze Woche wandern oder sich auf Tagesausflüge beschränken. Die Auswahl an Wanderwegen ist so vielfältig wie die Natur. Und von Weinwanderwegen, über Wege, die an Flüssen und Bächen vorbeiführen über Bergwanderungen bis hin zu spirituellen Wanderwegen, ist alles auf der Landkarte verzeichnet. Das Wandern bietet in jedem Fall die beste Möglichkeit eine Land und Leute sowie deren Kultur kennenzulernen. Beim wandern kommt man ins Gespräch und entdeckt vieles. Das Wandern ist eine ausgesprochen spirituelle Angelegenheit, denn man ist wie im Leben immer unterwegs und erreicht ein Ziel. Doch am nächsten Tag geht es weiter. Wandern heißt in Bewegung sein und bleiben. Die richtige Wanderausrüstung für Wind und Wetter gehört selbstverständlich dazu.

Wanderschuhe der Marke Columbia

 

Freunde des Wandersports, die auf der Suche nach dem passenden Schuhwerk sind, haben meist die Qual der Wahl. Auf ihrer Suche nach Wanderschuhen werden sie über unzählige Firmen, Marken und Schuhmodelle stolpern. In Anbetracht des riesengroßen Angebots und den verschiedenen Qualitätsmerkmalen der einzelnen Schuhmodelle ist es dabei oft nicht einfach eine Entscheidung zu treffen.

Einer dieser Hersteller ist die Firma „Columbia“, welche sich auf Mode für Outdoor-Sport spezialisiert hat. Das bereits 1938 gegründete Unternehmen, integrierte in den 90er Jahren Schuhe in sein Programm und kann nun so, auf eine fast 20jährige Erfahrung auf diesem Sektor zurückgreifen.

Mit einer eigenen Forschungsabteilung und zahlreichen dadurch entstanden und patentierten Technologien ist es der Firma gelungen, qualitativ hochwertige Wanderschuhe herzustellen, die zu einem erschwinglichen Preis auf ihre Abnehmer warten. Lassen Sie sich also nicht verwirren, wenn der Verkäufer im Geschäft mit Begriffen wie

  • „OmniGrip™“
  • „OmniTech™“ oder
  • „Techlite™“

um sich wirft.

Dies sind nur einige wenige Technologien, welche die Firma für die Herstellung ihrer Sportartikel einsetzt. OmniTech™ ist hierbei wohl eines der wichtigsten Kriterien in Bezug auf den Kauf von Wanderschuhen. Diese Technologie ist Verantwortlich für einen atmungsaktiven und wasserdichten Schuh und genügt höchsten Ansprüchen. Durch spezielle Membranen hält der Wanderschuh nicht nur Wind und Wasser ab, sondern sorgt auch dafür, dass Feuchtigkeit aus dem Schuh entweichen kann. Auf diese Weise garantiert Ihnen der Hersteller einen 100%igen trockenen und zugleich atmungsaktiven Wanderschuh.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für den Erwerb von Wanderschuhen ist sicherlich eine rutschfeste Sohle. Wie der Name schon sagt, kommt hier die dafür eigens entwickelte OmniGrip™ Technologie zum Einsatz. Mit speziell leistungsfähigen Bodenhaftungslösungen wie zum Beispiel multidirektionalen Vertiefungszonen oder Zweizonen-Winterprofilen gewährleistet der Hersteller so dem Schuhträger einen sicheren Halt auf allen Untergründen und zu jeder Jahreszeit. Dank der zwei Zonen, welche mit speziellen Lamellen ausgestattet sind und einem speziellen Perforationsdesign garantiert der Schuh selbst bei schmutzigem oder besonders nassem Untergrund einen festen Halt.

Um das Verletzungsrisiko zu minimieren warten Wanderschuhe der Marke Columbia zusätzlich zu OmniGrip™ auch noch mit der Techlite™ Technologie auf. Hierbei wurde besonders auf höchsten Komfort und eine zuverlässige Dämpfung des Schuhs Wert gelegt, damit Outdoor-Aktivisten jede noch so lange und unwegsame Strecke bequem zurücklegen können. Und weil gerade lange Strecken oft sehr anstrengend sein können, verspricht der Hersteller zumindest bei den Wanderschuhen eine Gewichtseinsparung. Wanderschuhe der Marke Columbia sind trotz ihrer zahlreichen Qualitätsmerkmale im Vergleich zu anderen Schuhen extrem leicht und bieten so einen zusätzlichen Tragekomfort.

Wer sich für Schuhe dieses Herstellers entschieden hat, wird damit sicherlich glücklich und zufrieden sein, bieten die Columbia Wanderschuhe doch alle wichtigen Eigenschaften, die ein Wanderschuh eben erfüllen muss. Optisch ansprechende Designs mit vielfältiger Farbauswahl runden das Angebot an Wanderschuhen dieser Marke ab und regen zum Kaufen an. In Anbetracht der humanen Preisgestaltung dürfte diese Entscheidung selbst in Zeiten wirtschaftlicher Krisen nicht allzu schwer zu fällen sein. Im Vergleich zu manch anderen Herstellern bietet Columbia ein optimales Preis-Leistungsverhältnis an. Wer trotzdem den einen oder anderen Euro zusätzlich einsparen möchte, kann entweder auf Vorjahresmodelle zurückgreifen, oder aber einen Outlet-Shop von Columbia aufsuchen.

Sport und Naturschutz – Möglichkeiten zur Nachhaltigkeit bei Outdoor-Aktivitäten

 

nachhaltigkeit-outdoorWelcher Naturfreund sehnt sich nicht nach unberührter Natur, eingebettet in malerische Landschaften?

In den letzten Jahren hat der Wunsch nach Erholung und Sport in der Natur erheblich zugenommen. Ursachen dafür sind einerseits ein genereller gesellschaftlicher Wandel zu einem bewußteren Leben ebenso wie eine gesteigerte Beschäftigungsrate durch PC-Arbeit bzw. schlechtere Luftwerte in den Ballungsgebieten.

Die Stille und Frische der Natur sind Aspekte, welche Menschen jeden Alters in ihren Bann ziehen. Hierbei gilt: je unberührter, desto besser.

Aus diesem Grund entstehen weltweit immer mehr Naturschutzgebiete, Naturreservate oder gar Biosphärenreservate, deren Bestehen es zu sichern bzw. zu vermehren gilt. Hier erfährt der Naturfreund, was der beliebte Ausspruch „Back to the Roots“ („Zurück zu den Wurzeln“) wirklich bedeutet – Besinnung auf das Wesentliche –im Einklang mit sich selbst und der Natur.

Da Naturschutzgebiete weltweit als Reiseziel immer beliebter werden, gilt es hier, für Wanderer, Radfahrer etc. klare Verhaltensregeln aufzustellen, um eine möglichst große Nachhaltigkeit zu garantieren. Diese sollen in erster Linie sicherstellen, dass Flora und Fauna durch die „friedlichen Eindringlinge“ nicht beeinträchtigt werden. Deshalb ist es zumeist strengstens untersagt, die gekennzeichneten Wege zu verlassen, zu rauchen, Abfälle zu entsorgen, zu campen oder Feuer zu machen. Auch das Befahren ist meist nur forstwirtschaftlichen Fahrzeugen gestattet. Bei Zuwiderhandlung drohen hohe Geldstrafen, da jede Verletzung der Regeln einen Eingriff in ein bestehendes Ökosystem bedeutet.

Der Freude am Sport tun diese Regeln jedoch keinen Abbruch, denn Möglichkeiten gibt es ausreichend: egal ob ganzjähriges Wandern, Walken, Joggen, Wassersport oder Biken bzw. Ski- und Snowboard-Fahren im Winter – die Tourismusvereine locken hier mit vielerlei Abwechslung und bieten oftmals geführte Touren und Wanderungen an.
Besonders beliebte Reiseziele innerhalb Deutschlands sind unter Anderem der Hainich, der Harz, der Kyffhäuser, die Alpen sowie die Mecklenburger Seenplatte. Auch international orientieren sich klassische Massentourismusziele wie Mallorca oder Gran Canaria zunehmend an Naturschutz und Nachhaltigkeit.

Bereits vor einigen Jahren hat man erkannt, dass sich mit der Sehnsucht nach Freiheit und Unberührtheit Kapital schlagen lässt, welches wiederum dem Erhalt der Naturschutzgebiete zugutekommt. Auch zahlreiche Stiftungen beschäftigen sich mit dem Problem eines mangelnden gesellschaftlichen Interesses an Naturschutz und ökologischer Nachhaltigkeit.

Dabei haben Outdoor-Aktivitäten in den Naturschutzgebieten eine nachweislich gesundheitsfördernde Wirkung auf Körper und Geist. Für die kommenden Jahre ist mit einem weiteren Zuwachs an Interessenten zu rechnen, was bei Einhaltung der Richtlinien jedoch keine Beeinträchtigung für die einzelnen Ökosysteme bedeuten sollte.

Sportarten rund um die Berge – Trail Running, Cross Running & Co

 

Sport in der freien Natur hat immer eine andere Wertigkeit als Hallensport. Man muss sich mit dem ¬Elementen auseinandersetzen, mit Wind und Wetter und oft auch mit widrigen Umständen fertig werden. Im Flachland ist dies schon eine Herausforderung, umso mehr ist es dies in den Bergen.

Nun ist Wintersport im alpinen Bereich jedermann bekannt, Skilaufen und Skilanglauf im Neuschnee ist einer der beliebtesten Volkssportarten. Doch Ski fahren auf einem Gletscher dürfte noch nicht zu den bekanntesten Sportarten gehören. Etliche Gletscher können auch im Sommer befahren werden. Durch den gefrorenen Untergrund ist dies eine Sache, die für Anfänger erst mal nicht geeignet sein dürfte.

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Speed Hiking – eine neue Trendsportart?

 

speed-hikingSpeed-Hiking

„Speed-Hiking“ nennt sich eine neue Sportart aus den USA, die das Potential besitzt, auch in Deutschland in Mode zu geraten. Seit 3-4 Jahren finden sich die ersten Freunde des Sports in unserem Land.

Streng genommen ist „Speed-Hiking“ nichts anderes als zügiges Wandern, das teilweise mit Stöcken ausgeführt wird. Es werden bereits spezielle Schuhe für diesen Sport produziert, die eine Mischung aus Wanderschuhen und Laufschuhen darstellen.

Im Gegensatz zum Nordic Walking ist die neue Sportart aus Amerika schneller und sportlicher. Ersteres eignet sich vor allem für ältere oder dickere Menschen, die bei möglichst minimaler Belastung für Knochen und Sehnen zurück in ein sportlich aktives Leben finden wollen. „Speed-Hiking“ hingegen, auch wenn das Tempo selbstverständlich variiert werden kann, richtet sich an Personen, denen es zu langweilig und zu wenig fordernd ist, Nordic Walking zu machen.

Dennoch kombiniert die neue Sportart die Intensität des schnellen Laufens mit den Trainingseffekten und der Sicherheit der Stöcke. Die Stöcke trainieren also den ganzen Körper und bieten Halt auf steinigen oder steilen Wegen, denn „Speed-Hiking“ ist ein Sport für das Gelände oder die Berge. Im Gegensatz zum herkömmlichen Wandern kommt man deutlich schneller vorwärts, da nicht die ganze Kraft mit den Beinen erzeugt werden muss. Gerade beim Aufstieg unterstützen die Stöcke die Arbeit der Beinmuskulatur.

Wanderer, die auf steilen und gefährlichen Wegen unterwegs sind, setzen schon seit langem Stöcke ein. Bergauf kann ein Teil der benötigten Kraft der Beine durch den Oberkörper erzeugt werden und man ist im besten Falle schneller und entspannter unterwegs. Beim Gang bergab sind die Stücke zur Gewichtsverlagerung zu gebrauchen und schonen die Knie. Dennoch sollte man nicht sofort anfangen, in übertrieben schnellem Tempo Berge hinauf und hinunter zu wandern. Es gehört schon eine gewisse Fitness und Erfahrung zum „Speed-Hiking“, da sonst wie bei jeder Sportart körperliche Überlastungen auftreten können. Wenn man langsam und bedacht anfängt, ist das Verletzungsrisiko jedoch gering.

Eine spezielle Ausrüstung erleichtert das Training: Spezielle Schuhe für die neue Sportart sind gekennzeichnet durch rutschfeste Sohlen und grobe Profile, damit der Sportler sowohl auf nassem Fels als auch auf anderen Untergründen Halt hat. Der Einsatz der Stöcke ist nicht unbedingt notwendig. Es gibt auch gute Bergsteiger, die sich generell gegen Stöcke zum wandern aussprechen. Es lohnt sich auch für gut trainierte Läufer und Sportler, „Speed-Hiking“ auszuprobieren, denn flott gewanderte Aufstiege sind eine ganz neue Herausforderung.

Die richtige Schuhe für alle Outdoorsportarten findet man übrigens hier.

Drei Jahre und ein Tag – Gesellen auf der Walz

 

Sie sind stolze Handwerker, mit Sicherheit ein wenig abenteuerlustig und sie nehmen ihren Beruf sehr ernst. Die Rede ist von den heutigen Wandergesellen, die in uralter Tradition für genau drei Jahre und einen Tag, so verlangt es das Regularium, die Beschaulichkeit und Gemütlichkeit des eigenen Zuhause  gegen die Ungewissheit und große Entbehrungen in der Fremde auf der sogenannten Walz tauschen, genau so, wie ihre Vorgänger es schon im Mittelalter taten.

“Die Tippelei”

Die Motivation der “Fremdgeschriebenen“, wie sie sich selbst benennen, liegt in vielen Idealen der Handwerksgesellen, vom Wunsch, Erfahrung im Metier zu sammeln, bis zur Verwirklichung des Traumes von Freiheit und Abenteuer auf der Gesellenwanderung durch Städte und Dörfer, gar fremde Länder. Von Beginn des “zünftigen Reisens” bis ins 19. Jahrhundert hinein galt die Walz als Vorbedingung für die spätere Anerkennung als Meister im entsprechenden Beruf, durch Abgabe des Meisterstücks bei der Zunft. Reisen bildet, sagten sich vermutlich schon früher die jungen Unverheirateten, auch dies war und ist Bedingung für den Antritt der Walz, wenn sie sich die traditionelle Kluft, bestehend aus Schlapphut, Schlaghose, weißem Hemd ohne Kragen, Weste und Jacket, anzogen, um von fremden Menschen zu lernen, in fremden Betrieben nach dem Vorsprechen für geringen Lohn zu wirken und zu schaffen.

Wie viele es im 16. Jahrhundert waren, die als Maurer, Steinmetze, Tischler oder Zimmerleute auf die, auch Tippelei genannte, Gesellenwanderung gingen, ist schwer nachzuprüfen. Ein paar hundert Jahre später, kurz nach der Jahrtausendwende, weiß man von ungefähr 600 bis 800 Wandergesellen in Deutschland, darunter ein Zehntel Frauen, die Müh’ und Last auf sich nehmen, um ihre Wanderbücher mit den Siegelstempeln der verschiedenen Handwerksbetriebe füllen zu lassen, für die sie mehrere Wochen und Monate ernst und gewissenhaft gearbeitet haben. Dass es ihnen während der Wanderjahre nicht gestattet ist, sich ihren Heimatorten zu nähern, nehmen die Gesellen ebenso in Kauf, wie das Reisen zu Fuß und per Anhalter oder das notwendige Erbitten von Wegegeld zur Bestreitung des Lebensunterhaltes.

Die strengen Regeln, an die sich die Reisenden halten müssen, entstammen im Ursprung den Vorgaben der mittelalterlichen Zünfte und entwickelten sich bis in das 20. Jahrhundert hinein zu dem Regelwerk, an das sich immer noch alle in den Schächten organisierten Wandergesellen halten müssen. So darf auch heute noch die Walz nur in besonderen Fällen, wie einer ernsten Erkrankung und dergleichen, vorzeitig beendet werden, wie auch jeder Geselle, der auf die Wanderschaft gehen will, schuldenfrei und kinderlos sein muss.

Wenn die entbehrungsreiche Zeit der Wanderschaft zu Ende geht und die organisierten Gesellen ebenso, wie die Freireisenden oder Wilden, den Bannkreis um ihre Heimatorte wieder durchwandern dürfen, um sich einheimisch zu melden, ist dies, nach dem Überklettern des Ortsschildes, stets Anlass genug, das Wiedersehen mit Freunden und Verwandten gebührend zu feiern.

Die richtige Wanderausrüstung: Wanderschuhe

 

wanderstiefelZur richtig abgestimmten Wanderausrüstung gehören in jedem Fall perfekt sitzende Wanderschuhe. Das gilt natürlich für Wanderschuhe für Damen, wie auch für Wanderschuhe für Herren. Berg- oder Wanderschuhe müssen immer genügend Spielraum für die Füße, speziell für die Zehen bieten und zeichnen sich normalerweise durch besondere Qualität und Langlebigkeit und Sitz aus.

Um den perfekten Wanderschuh zu finden, sollte man dem Design des Wanderschuhs weniger Beachtung schenken als der Passform und vor allem das Einsatzgebiet des Wanderschuhs beachten. Es macht einen Unterschied, ob man den Schuh vornehmlich in der Stadt, in den Bergen, auf  Waldwegen oder im tiefen Schnee trägt. Wanderschuhe und Wandersandalen gibt es deswegen in den verschiedensten Ausführungen, die alle auf das jeweilige Gelände und die Klimaverhältnisse optimiert sind.

Weitere Tipps beim Kauf von Wanderschuhe für Herren:

Bedenken Sie immer, dass Füße bei Wanderungen eher an Größe zunehmen. Das Schuhwerk muß allein aus diesem Grund schon immer mehr Spielraum bieten. Zusätzlich sind Wandersocken von dickerem Material und Stärke als handelsübliche Socken. Die Wanderschuhe sollten also natürlich am besten immer gleich mit den entsprechenden Wandersocken anprobiert werden. Sie sollten sich außerdem zur Anprobe viel Zeit und Ruhe nehmen und die Schuhe oder Stiefel dann auch entsprechend lange einlaufen.

Sie können sich dann langsam mit verschiedenen kürzeren Touren und Wanderungen an Ihre Ziele herantasten, so dass Sie schließlich bei einer großen Wanderung perfekt sitzende und gut eingelaufene Wanderschuhe und Wandersocken haben. Zusätzlich sollten immer etwa 0.5 cm Spielraum in den Schuhen für die Zehen eingeplant werden, wenn es darum geht, viel bergab zu wandern.

Um den richtigen Wanderschuh auszusuchen gilt es auch immer darauf zu achten, dass die Schuhe optimal verarbeitet und regendicht sind. Außerdem sollte sowohl die Sohle, als auch das Fußbett perfekten Halt bieten, so dass erstens Steine weniger stark gespürt werden und zweitens der Fuß optimal abrollen kann und somit unnötige Anstrengungen und Verletzungen an den Füßen und Knöcheln vermieden werden.

Unterschiede zwischen Bergsteigen und Wandern

 

Bergsteigen und Wandern, sind beides Beschäftigungen für Naturliebhaber, die durch Bewegung an der frischen Luft, dem Alltagsstess entfliehen möchten.

  • Die Hauptunterschiede dieser beiden Freizeitaktivitäten sind jedoch beachtlich. Der ausschlaggäbendste und entscheidenste Unterschied ist die benötigte Leistungsfähigkeit, körperliche Verfassung und Ausdauer der Sportler. Während beim Wandern der physische Zustand nicht sonderlich relevant ist, muss ein Bergsteiger, durch ein langwieriges und konstantes Training, eine bestimmte Anpassungsfähigkeit, an die verschiedenen Leistungsklassen der Touren, erreichen.
  • Auch die psychischen Anforderungen der beiden Sportarten sind sehr verschieden. Zwar benötigt das Wandern, wie jeder Sport, einen gewissen Grad an Disziplin und Konzentration, jedoch erreicht es nie solch einen mentalen heiklen Punkt, wie es beim Bergsteigen nicht selten vorkommt. Fels-, Firn- und Eis- Abschnitte sind oft gefährlich und erfordern Erfahrung und technisches Können.
  • Bergsteigen ist auch im materiellen Sinne deutlich aufwändiger als Wandern. Die Ausrüstung ist von enormer Wichtigkeit. Beim profesionellen Bergsteigen sind u.a. Kletter-, Abseil-, Eis- Passagen zu überwinden, wofür man mit dem richtigen Sicherungsmaterial ausgestattet sein muss. Beim Wandern hingegen ist ein Rucksack mit Verpflegung und entspechendes Schuhwerk volkommen ausreichend.
  • Wandern ist also in seiner Durchführung eifacher, dabei ist es nicht nötig Touren langfristig zu planen oder erfahrene Führer zu organisieren; man kann spontaner und unabhängiger sein als Bergsteiger. Natürlich kann auch Wandern, wenn man es auf extremere Art und Weise betreibt, sehr anstrengend und anspruchsvoll sein.
  • Es ist zu beachten dass Wandern und Bergsteigen hier als allgemeine Begriffe definiert werden, diese sich jedoch wiederum in verschiedene Arten spalten können wie Weitwandern, Fernwandern, Sportwandern oder Bergwandern, Alpines Klettern, in Hochtouren, Höhenbergsteigen, Expeditionsbergsteigen, Eisklettern, usw..
    Dank seiner Einfachheit, die trotzdem ein sehr hohes mentales wie physisches Wohlbefinden fördert, besitzt das Wandern bei einer grossen Bandbreite von Anhängern, Beliebtheit.
  • Wer sich also körperlich und seelisch (noch) nicht fit genug für den extremeren Bergsport, wie das Bergsteigen, fühlt, kann im Wandern seinen persönlichen Leistungsgrad ausschöpfen und steigern.
  • Das herkömmliche Wandern ist, ohne Zweifel, anders als das Bergsteigen, eine Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie.
  • Übrigens, für das Wandern benutzt man Wanderschuhe oder Leichtwanderschuhe, für Bergsteigen benötigt man Bergstiefel oder Alpinstiefel und dazwischen gibt es noch das Trekking mit Trekkingschuhen oder Trekkingstiefeln.

Welche Wanderstiefel nimmt man für mehrtägige Hüttenwanderungen?

 

Wenn die nächste Wanderung schon geplant ist, darf eines in keine Falle fehlen. Die richtigen Wanderstiefel.
Die Auswahl von gängigen Wanderstiefeln und Bergsteiger Schuhen, ist bekanntlich sehr riesig. Man wird überall von Angeboten nur so überrollt. Jeder Anbieter verspricht einem gute und zuverlässige Wanderstiefel. Aber längst nicht alle Wanderstiefel halten dieses Versprechen. Gerade in Discountern und Billig-Schuhläden, findet manhäufig Wanderstiefel von minderwertiger Qualität. Diese sollte man in jedem Falle meiden.

hüttenwanderungBillige und schlecht verarbeitete Wanderstiefel, können Ihnen Ihren Spaß an Wanderung sehr schnell nehmen. Zum einen kann es sein, dass das Material schon nach kurzer Zeit aufgibt, oder man läuft sich sehr schnell, schwere und unangenehme Blasen. Wenn man einmal eine Blase hat, dann ist das Wandern schon so gut wie gelaufen.
Aber nicht nur Blasen und Materialschäden sind die Folge von billigen Wanderstiefeln, sondern es können auf Dauer noch viel schwerer und erheblich schlimmere Fußverletzungen folgen. Achten Sie daher bei dem Kauf von Wanderstiefeln nicht auf jeden Euro, sondern suchen Sie lieber ein passendes Fachgeschäft, für Schuhe und Wanderbekleidung auf. Lassen Sie sich dort in jedem Falle nochmals beraten, um sicher zu gehen, dass Sie die richtigen Schuhe, speziell an Ihre Bedürfnisse angepasst, erhalten. Meiden Sie deswegen, wie auch oben schon beschrieben, billige und nicht fachspezifische Schuhläden. Ohne eine kompetente Beratung, erhalten Sie in der Regel, auch keine zuverlässigen Wanderstiefel.

Worauf sollte man also achten?

Bei dem Kauf von guten Wanderstiefeln, gibt es wie schon gesagt, einige Dinge worauf Sie achten sollten. Zu erst einmal müssen Sie sich klar werden, für welche Art von Wanderungen Sie die Stiefel brauche. Wenn Sie Wanderstiefel für eine mehrtägige Hüttenwanderung benötigen, gibt es um so mehr zu beachten.

Für die mehrtägige Hüttenwanderungen, braucht extrem belastbare Wanderstiefel. Welche auch nicht nach langen Belastungen, in der Standfestigkeit nachgeben. Die Stiefel sollten in jeder Situation, Ihrem Fuß guten Halt bieten und ihn gut stützen. Gerade die Passform spielt dabei eine erhebliche Rolle.

Der Wanderstiefel für mehrtägige Hüttenwanderungen muss gut und vor allen angenehm sitzen. Er darf weder ein Stück zu groß oder zu klein sein. Wenn Sie in dem Stiefel beim laufen hin und her rutschen, ist der Wanderstiefel auf alle Fälle ungeeignet für Sie. Ein Stiefel der nicht richtig passt, wird das Wandern für Sie schon nach wenigen Tagen, zur einer absoluten Qual machen. Sie werden schon nach wenigen Kilometern, eheliche Schmerzen und andere Beschwerden mit sich rum tragen. Daher ist bei dem Kauf von Wanderstiefeln für mehrtägige Touren, besonders auf die Passform und die Größe zu achten.

Außer der Größe, spielt natürlich auch das Material, noch eine sehr große Rolle. Sie sollten auf ein belastbares Material Ihrer Schuhe achten. Am besten eignen sich Stiefel aus Leder in Verbindung mit Stoff. Dies gibt Ihrem Fuß die nötige Stabilität, sowohl als auch den nötigen Halt. Firmen wie Meindl oder auch Adidas, bieten eine Auswahl an solcher Wanderstiefel an. Diese sind von äußerst hohe Qualität und Zuverlässigkeit. es gibt aber natürlich auch noch weiter andere Marken, welche geeignete Stiefel anbieten.

P.S. Übrigens solche Stiefel sind fürs Wandern immer ungeeignet, das dürfte wohl klar sein.